About this role
Das Fraunhofer FHR in Wachtberg bei Bonn ist Teil der großen Fraunhofer-Gesellschaft und eines der führenden und größten europäischen Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Hochfrequenzphysik und Radartechnik mit u.a. einem der weltweit leistungsfähigsten Weltraumbeobachtungsradare. Das Institut ist hervorragend innerhalb der internationalen Forschungslandschaft vernetzt und bearbeitet zahlreiche multinationale Forschungsprojekte mit akademischen und industriellen Partnern. Es untersucht Konzepte, Methoden und Systeme für elektromagnetische Sensoren, insbesondere im Bereich der Radartechnik und der Radiometrie.
Der Bereich „Multifunktionale Hochfrequenz- und Radarsysteme“ (MFR) umfasst die Erforschung und Implementierung moderner Hochfrequenzsensoren für militärische Radar-, Aufklärungs- und Kommunikationsanwendungen. In den vier Abteilungen des Bereichs werden Front- und Backendlösungen entwickelt, Signalverarbeitungs- und KI-Verfahren entworfen, sowie komplette Experimentalsysteme realisiert. Der Bereich stellt zudem Beratungs- und Beurteilungsfähigkeiten für den öffentlichen Auftraggeber und Kunden aus der wehrtechnischen Industrie bereit.
Die Abteilung „Kognitive Verfahren“ befasst sich mit Forschungsthemen an der Schnittstelle zwischen Informationsverarbeitung und Hochfrequenzsensorik. Sie entwickelt maschinelle Lernverfahren sowie Methoden der künstlichen Intelligenz für die optimale Anpassung eines Radar- oder Hochfrequenzsystems an die Umgebung und einen weitgehend autonomen Betrieb. Dabei ist die Evaluierung und Anwendung entsprechender Lösungsansätze mittels experimenteller Demonstratoren von großer Bedeutung.
Die Gruppe „Passive Sensorik & elektronische Gegenmaßnahmen“ arbeitet an anwendungsorientierten Verfahren der elektromagnetischen Kampfführung (EloKa). Analoge und digitale Signalverarbeitung zur Detektion, Analyse und Beschreibung von Radaremissionen sowie intelligente Stör- und Täuschverfahren als elementarer Bestandteil der elektronischen Gegenmaßnahmen werden untersucht. In beiden Gebieten werden auch Anwendungsmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen betrachtet. Neben theoretischen Untersuchungen und Simulationen erfolgt auch die Planung, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Experimenten mit modernsten Messgeräten und Experimentalsystemen.
Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich kognitive EloKa wirken Sie an der Erforschung und Entwicklung innovativer Stör- und Täuschverfahren für moderne RF-Systeme mit.
Was Sie bei uns tun
- Theoretische und experimentelle Untersuchung von elektromagnetischen Stör- und Täuschverfahren gegen Radar sowie die Signalaufklärung gegen RF-Systeme unter Einsatz aktuellster Hardware
- Erforschung von alternativen Technologien und Entwicklung von Verfahren zur Anwendung in Systemen der kognitiven elektromagnetischen Kampfführung (EloKa)
- Planung und Umsetzung einer experimentellen Verifikation und Aufstellen von Systembewertungskriterien
- Mitarbeit und fachliche Leitung in Projekten der multifunktionellen RF-Sensorik und EloKa des öffentlichen Auftraggebers oder von Industriepartnern inkl. aller Projektarbeiten, sowie Unterstützung in der Projektakquise, bei Projektanträgen und der Kundenbetreuung
- Dokumentation der Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Veröffentlichung auf nationaler und internationaler Ebene.